Die Haremshose

Die Haremshose, auch Aladdinhose, Sarouel-Hose oder Pluderhose genannt, wurde ursprünglich nur im arabischen Raum getragen. In den 80er-Jahren wurde sie auch in Amerika und Europa beliebt; unter anderem durch den noch heute legendären Style des Rappers MC Hammer!

Foto: Idhren via Flickr, cc-Lizenz

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Die Hosen sind an den Oberschenkeln sehr weit und werden ab den Waden enger. Oft endet die Beinlänge noch über dem Knöchel. Die Besonderheit der Haremshose ist der extrem tiefe Schnitt des Schritts, der häufig bis zu den Knien reicht. Dies unterscheidet die Haremshose von der Jodhpur-Hose, welche zwar auch den weiten Schnitt am Oberschenkel hat, aber nicht den tiefen Schritt.

Die Hosen sind meist aus Baumwolle und in allen möglichen Farben erhältlich. Am häufigsten findet man sie jedoch in schwarz und in Naturfarben wie aubergine, sand, grün und braun.  Da die Hosen je nach Trend oft verschieden ausgestattet werden, sieht man sie zurzeit immer häufiger mit Pailletten besetzt. So wird aus den etwas alternativ-angehauchten Hosen ein sehr stylisches Party-Item.

Zu Haremshosen sollte man immer enge Oberteile kombinieren. Da die Hosen sehr weit und alternativ geschnitten sind, wirkt das Outfit sonst schnell „öko“ oder „esoterisch“.  Die Oberteile sollten zudem nicht zu viele Details wie Rüschen, Bänder und Abnäher usw. haben. Das Outfit sieht sonst zu überladen aus.

Um ein schlichtes Top mit einer Haremshose trotzdem auffällig und trendig zu stylen, empfiehlt sich das Tragen von Accessoires wie Armreifen oder Gürtel! Ein breiter Gürtel oder einige schmale Gürtel betonen die Figur und lassen die Hosen weiblicher wirken. Mehrere bunte Armreifen in verschiedenen Größen geben der Haremshose den entscheidenden Kick und greifen den orientalischen Stil der Hosen auf.

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admin am Januar 20th 2010 in Hosen-Typen