Die verschiedenen Hosen Längen
Hosen finden sich natürlich in jedem Kleiderschrank. Die Frage stellt sich jetzt nurmehr nach der Ausführung der jeweiligen Hosen. Die Wahl der Farbe stellt einen ja schon vor ungeahnte Herausforderungen – aber das Aussuchen der passenden Länge ist da nochmal eine ganz andere Schwierigkeit. Beginnen wir mit den klassischen Hosen, die ungefähr bis zum Boden geschnitten sind. Aber selbst da findet sich die eine oder andere Variation. Ab und zu sieht man die Hosen in lässiger Überlänge und oft mit Schlag, die sich dann an der Ferse und an den Seiten schon in einzelne Hosenfransen zerlegt haben. Also für den Hippie-Look sind solche Kreationen einfach die perfekte Wahl, für seriösere Looks greift man dann doch eher zu weniger langen Schnitten. Optimal sind Jeans, wie z.B. Levi´s oder Stoffhosen, die bis kurz über den Boden reichen und perfekt mit den jeweiligen Schuhen harmonieren, wobei hier zwischen Sneakern, Pumps oder Stiefeletten frei gewählt werden kann.
Anders sieht es aus wenn man 7/8 – Modelle wählt. Die Hosen, die kurz über dem Knöchel enden verleihen der Trägerin leider des Öfteren ein hochwassertaugliches Aussehen. Allerdings wirken in Kombination mit süßen Ballerinas auch diese Hosen supertrendy. Coole ¾-Hosen – oder auch Caprihosen genannt – sind da wiederum ein alltagstauglicheres Modehighlight. Erfunden 1948 von der deutschen Modedesignerin Sonja de Lennart, ist die Caprihose das sportlichste Modell unter den Beinkleidern und kann mit Sneakern oder auch mit Ballerinas oder Pumps getragen werden. Bei kalten Temperaturen helfen dunkle Strümpfe oder Strumpfhosen, die unter den Hosen getragen werden die Waden zu erwärmen. Eine Kombination mit Stiefeln oder Stiefeletten wirkt dazu einfach modisch. Besonders in den 50er Jahren erfreute sich die ¾-Hose großer Beliebtheit und wurde damals aber als äußerst provokantes Kleidungsstück eingestuft. Wenn man allerdings ein Sonnenbad nehmen wollte, wurde die Caprihose als ideales, und freizügiges, Kleidungsstück betrachtet.
Etwas kürzer als die Caprihosen sind die Bermudas geschnitten. Meistens reichen diese Hosen bis zum Knie und zeichnen sich vor allem durch ihre besonders weit geschnittenen Hosenbeine und den Unisex-Schnitt aus. Besonders schicke Modelle gibt es von der Marke Billabong die sich auf Skate- und Surfkleidung besonders versteht. Ihren Namen verdanken die Bermudas dem britischen Überseegebiet Bermuda, wo diese Hosen ein regulärer Bestandteil der Geschäftskleidung waren.
Garantiert kein Bestandteil von offiziellen Uniformen wird die kürzeste Hosenvariation: Die Hot Pants. Die „heißen Hosen“ sind besonders kurz geschnitten und betonen besonders den Po der Trägerin. 1971 kamen diese Pants in die Stores und werden seitdem entweder als schockierend oder sexy betrachtet. Eine weniger hautzeigende Variante der kurzen Hosen sind die Shorts, die kurze Hosenbeine besitzen und den Po aber vollständig bedecken. Diese Shorts werden auch gerne mit Strümpfen und Stiefeln kombiniert und sind dadurch echte Temperatur-Allrounder. Besonders gute Tipps zum finden der optimalen Hosenlänge gibt es Beispielsweise im Brigitte-Forum.
admin am November 25th 2009 in Hosen-Typen